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Rauchwarnmelder

In der Regel kommen Stand-alone Geräte zum Einsatz, die nach dem foto-optischen Prinzip (Streulichprinzip) arbeiten. Sobald Rauch in die Rauchkammer eingedrungen ist, wird ein Alarmsignal mit einem Schalldruck von mindesten 85 dB ausgelöst. Ist kein Rauch mehr in der Rauchkammer, setzt sich das Gerät automatisch zurück und das Alarmsignal verstummt.

Für Testzwecke sind die Geräte mit einem Easy-Press-Knopf (mittig im Gerät angeordnet) versehen. Der Knopf kann bequem vom Boden aus z. B. mit einem Besenstil betätigt werden. Im Testmodus schwillt das Alramsignal langsam an und verstummt beim Loslassen des Testknopfes.

Im Falle eines Fehlalarms kann über den mittig angeordneten Easy-Press-Knopf eine 10-minütige Stummschaltung erfolgen. Während dieser Zeit blinkt die rote LED im 8s-Takt. Nach den 10 Minuten wird das Gerät wieder in den ursprünglichen Betriebszustand zurückgesetzt.

Rauchwarnmelder

Die Geräte verfügen über eine fest eingebaute 10-Jahresbatterie. Sein Easy-Press-Knopf und die Stummschaltfunktion machen ihn besonders anwenderfreundlich.  Der Verzicht auf störende LED-Blink-Signale im Normalbetrieb wird besonders in Schlafzimmern als angenehm empfunden. 

Bedienungshinweise:

Falls der Rauchwarnmelder etwa alle 32 Sekunden piept und die rote LED im gleichen Abstand blinkt, bedeutet dies, dass die Lithium-Batterie fast aufgebraucht ist und der Rauchwarnmelder ersetzt werden muss. (Überprüfen Sie das Austauschdatum auf der Geräteseite).


Bei funkvernetzen Modellen mit 10-Jahres-Lithiumbatterie blinkt die grüne LED alle 10 Sekunden, wenn die Funkmodulbatterie aufgebraucht ist. In diesem Fall muss das Funkmodul gewechselt werden.

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Funkmodule

Verschiedene Rauchwarnmelder können per Funk nachträglich vernetzt werden. Dies kommt vor allem beim Einsatz der Geräte in Treppenhäusern oder bei weiter entfernten Kinderzimmern zur Anwendung. Auch bei geistig oder körperlich behinderten Mitbewohnern kann eine Funkvernetzung sinnvoll sein.

Maximal können 12 Geräte vernetzt werden - eine Vernetzung erfolgt immer nur innerhalb eines Brandabschnittes (z. B. Wohnung oder Treppenhaus).

Durch eine spezielle Codierung wird sichergestellt, dass nur die Melder eines Brandaschnittes im Alarmfall eine Signal ausgeben.

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Hitzemelder

Küchen und Bäder sind von der Rauchwarnmelderpflicht ausgenommen, da es hier häufiger zu Fehlalarmen kommen kann.

Bei kleinen Wohnung mit Wohn-Schlafräumen und darin integrierter Küche kann ein Hitzemelder eine sinnvolle Alternative sein. Diese besitzen einen Festtemperatur-Sensor (Thermistor), der bei einer Temperatur von 58 ˚C anspricht.

Die Bedienung für Test und Stummschaltung entspricht der bei den Rauchwarnmeldern über den mittig angeordneten, vorstehenden Taster.

Bedienungshinweise:

Gibt das Gerät aller 40s einen kurzen Signalton ab, wird damit das Ende Battrielebensdauer angezeigt. Das Gerät muss komplett ausgetauscht werden.

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CO-Melder

Kohlenmonoxid (CO) ist ein unsichtbares, geruchloses, geschmacksneutrales und äußerst giftiges Gas, dass u. a. bei der Verbrennung (z. B. im  Kamin) entsteht. Bei korrekt funktionierenden Feuerstätten wird dieses Gas durch den Schornstein sicher nach außen fortgeführt.

In der Lunge wird CO von den roten Blutkörperchen bevorzugt vor Sauerstoff aufgenommen, wodurch Herz und Gehirn auf Grund von Sauerstoffmangel schnell irreparablen Schaden nehmen können.
Hohe CO-Werte in einem Haus können folgende Ursachen haben:

  • falsch oder schlecht installierte Brennstätten
  • verstopfte oder rissige Schornsteine/Rauchabzüge
  • Unterdruck z. B. durch eine fehlerhafte Lüftungsanlage
  • ...

Stellt der CO-Melder eine gefährliche Konzentration des geruchslosen Gases fest, beginnt die rote LED zu blinken. Wenn die CO-Konzentration nicht abfällt, wird zusätzlich ein lauter Signalton ausgegeben.

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