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"Am billigsten und umweltfreundlichsten ist die Energie,

 

die wir gar nicht erst verbrauchen."

 

Carlo Rubbia, Nobelpreisträger Physik 1984

 

1. Wahl der richtigen Raumtemperatur

Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart ca. 6 % Heizkosten. Für Wohnräume genügt in der Regel eine Temperatur von 20 °C (entspricht in etwa der Stellung "3" am Thermostatkopf). In Küchen kann die Temperatur ohne spürbaren Komfortverlust meist auf 18 °C eingestellt werden - hier helfen Kühlschrank, Spülmaschine und Herd beim Heizen mit.

 

 

2. Bedarfsgerechte Heizung

Bei Abwesenheit die Temperatur um ca. 4 Grad niedriger einstellen hilft, ohne Komforteinbuße zu sparen. Bei längerer Abwesenheit über mehrere Tage kann die Temperatur auch weiter abgesenkt werden bis etwa 12..14 °C. Bedenken Sie dabei, dass größere Temperaturabsenkungen auch längere Aufheizzeiten bedeuten, bis sich wieder die gewünschte Raumtemperatur einstellt.

Bei manchen Heizanlagen wird die Raumtemperatur nachts automatisch abgesenkt. Alternativ gibt es auch zeitgesteuerte Thermostate, die einfach programmiert werden können und dann die Absenkung automatisch vornehmen.

 

3. Wärmestau an Heizkörpern

Verkleidungen an Heizkörpern, davorstehende Möbel, lange Fenstervorhänge verhindern eine optimale Wärmeabgabe an den Raum. Höhere Heizkosten von 5 % und mehr sind die Folge.

 

4. Richtiges Lüften

Durch das Lüften geht insbesondere in der kühleren Jahreszeit bis zu 20 % des Jahresenergieverbrauchs verloren. Dennoch kann man auf das Lüften nicht verzichten, da es für das Wohnbefinden unverzichtbar ist. Zu geringes Lüften begünstigt z. B. auch die Bildung von Schimmel in Wohnräumen.

Die Kippfunktion des Fensters sollte nur in der warmen Jahreszeiten verwendet werden, wenn die Temperaturunterschiede zwischen der Außenwelt und den Räumen minimal ist,  sonst wird durch den langsamen und stetigen Luftaustausch unnötig viel Energie an die Umwelt abgegeben. Besser ist hier das sogenannte Stoßlüften - kurzes ca. 5..10 Minuten langes Öffnen aller Fenster eines Raumes, um einen möglichst hohen und schnellen Luftaustausch zu erreichen. Dabei sollte man nicht vergessen, die Temperaturabgabe der Heizkörper durch die Thermostatköpfe zu senken (z. B. vorübergehende Einstellung auf Frostschutz).


 

5. Regelmäßige Wartung der Heizungsanlage

Heizungsanlagen sollten regelmäßig durch Fachpersonal geprüft werden - am Besten vor Beginn der Heizperiode: Der Check durch den Fachmann gewährt einen effektiven und wirtschaftlichen Betrieb der Heizungsanlage und hilft 5..10 % der Heizkosten zu sparen.
 

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